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FC Viktoria Doveren e.V.

 

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Turniersieg in Schleiden: Kick it like Argentina

Seit Anfang Juli bittet unser neuer Coach Torsten Berg die Jungs vom Junkerberg zur Saisonvorbereitung. Neben den konditionellen Grundlagen legt er großen Wert auf spielerische Elemente in seiner Trainingsarbeit. Der Ball steht dabei fast immer im Mittelpunkt. Zum Leidwesen des einen oder anderen Edeltechnikers. 


Doch zur Vorbereitung gehört weit mehr als das Geschehen auf dem Platz. Auch teambildende Maßnahmen stehen auf dem Programm. So tauschte die Mannschaft am vergangenen Sonntag Fußballschuhe gegen Schwimmwesten und erlebte auf der Rur eine Raftingtour mit jeder Menge Spaß und mindestens genauso viel Wasser.


Zwischen Saisonabschluss, WM, kurioserweise erneut ohne Doverener Beteiligung, Sommerfest, Training und Raftingtour ist der Alltag der Elf vom Junkerberg längst wieder eingekehrt. Die Sommerpause liegt hinter der Mannschaft, der Blick richtet sich wieder nach vorne. Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus.


Eine erste Standortbestimmung stand unter der Woche beim Einladungsturnier in Schleiden bei Aldenhoven an. Dort sollte sich zeigen, ob die ersten Trainingstage bereits ihre Wirkung entfaltet hatten. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Am Dienstagabend setzte sich unsere Viktoria in der Gruppenphase mit zwei überzeugenden Siegen durch. Die Sportfreunde Hehlrath wurden mit 2:0 bezwungen, den FFC Bergheim schickte man sogar mit 4:0 nach Hause. Sechs Tore, kein Gegentor und der souveräne Einzug ins Finale.


Das Endspiel wurde am heutigen Freitagabend gegen Gastgeber Amicitia Schleiden ausgetragen. Und unsere Jungs hatten sich offenbar eine gehörige Portion argentinischer Mentalität abgeschaut.


Nach zwanzig Minuten lag die Viktoria mit 0:1 zurück und musste dem Rückstand von nun an hinterherlaufen. Lange bissen sich unsere Jungs an der gut organisierten Defensive der Gastgeber die Zähne aus. Mit jeder verstreichenden Minute schien der Turniersieg ein Stück weiter in die Ferne zu rücken. Bis tief in die Schlussphase deutete alles darauf hin, dass man sich mit dem zweiten Platz würde zufriedengeben müssen.


Doch dann schlug die Stunde von Bene Schmitz. Wie Enzo Fernández wenige Tage zuvor fasste er sich in der 85. Minute ein Herz und jagte den Ball aus rund zwanzig Metern unhaltbar in den linken Winkel. Der Ausgleich war noch nicht richtig bejubelt, da folgte schon der nächste Paukenschlag. Nur eine Minute später weckte Schmitz seinen inneren Messi, ließ mit einem entschlossenen Solo mehrere Gegenspieler stehen und schob den Ball überlegt zum viel umjubelten 2:1 ins Netz.


Binnen sechzig Sekunden war aus einer drohenden Niederlage ein Turniersieg geworden. Selbst der immer in sich ruhende Gaucho-Coach Lionel Scaloni hätte sich bei diesem Finish die Klamotten vom Leib gerissen und wäre tanzend durch ganz Schleiden auf den Rücken von Diego Simeone geritten.


Ein schöner Triumph für die Berg-Elf, die sich für ihren unermüdlichen Einsatz am Ende selbst belohnte. Eine Mannschaft, die bis zur letzten Minute an sich glaubte und dafür mit dem Turniersieg nach Hause fahren durfte.

 

 Unsere Viktoria und der Zweitplatzierte aus Schleiden 
 

Tolle Moral. Toller Sieg. So kann es weitergehen.


Stephan Epple

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Veröffentlichung

Fr, 17. Juli 2026

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